„Es ist nicht selten so, dass man die Welt um sich herum vergisst, wenn man entspannt auf seinem Longboard fährt“.

Das sagt zumindest Paul von den Boardnerds Nürnberg. In einem stressbepackten Alltag sind wir immer auf der Suche nach ein wenig Entspannung und Ruhe. Wenn man nebenbei noch etwas für seinen Körper macht, dann erst recht. Grund genug für uns,  den Boardnerds erneut einen Besuch abzustatten und mit ihnen Longboard fahren zu gehen. Diesmal haben uns die Jungs zu einem ihrer Lieblingsplätze, der Steintribüne in Nürnberg geführt.

Longboarding als Vorgänger des Skateboardings

Sieht man ein Longboard denkt man eventuell sofort an Skaten. Dabei haben die beiden Sportarten beim genaueren Betrachten nicht allzu viel miteinander zu tun. Das Longboarding ist aus dem Surf-Sport heraus entstanden, als Surfer auf die Idee kamen, Rollen unter ihre Bretter zu montieren um den Spaß auf dem Brett auch auf der Straße erleben zu können. Erst später wurden die Bretter verkürzt, es kamen neue Tricks dazu und aus dem Longboarding entwickelte sich das Skateboarding.

Fokus auf Cruisen

Im Vergleich zum Skaten steht beim Longboarding allerdings das entspannte Cruisen im Mittelpunkt. Das heißt zwar nicht, dass keine Tricks gemacht werden können, allerdings ist ein Skateboard hier schon deutlich flexibler. Trotzdem haben sich beim Longboarding gewisse Kategorien entwickelt, die es so beim Skaten nicht unbedingt gibt. Neben dem Cruisen sind es vor allem das Downhill-Fahren sowie das Dancen, welche sich auf dem langen Brett durchgesetzt haben.

Für Anfänger geeignet?

Da die Bretter länger sind, die Achsen weiter auseinander stehen und die Rollen größer und weicher sind, lässt es sich auf einem Longboard deutlich angenehmer fahren als auf einem Skateboard. Außerdem haben Anfänger einen deutlich sichereren Stand und können von Beginn an schnell vorwärtskommen. Die Erfahrung haben wir auch gemacht und konnten uns von Beginn an relativ schnell und sicher fortbewegen. Zunächst noch etwas wackelig aber nach kurzer Einübungszeit konnten auch wir die Welt um uns herum vergessen und selbst erleben, wieso so viele Leute auf ihrem Longboard unterwegs sind.

Wir sagen erneut Dankeschön liebe Boardnerds, es war mal wieder ein herausragender Tag mit Euch!

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