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Kategorie: Stories

Styling Interview: Stanislav Avezov

Stanislav Avezov leitet mit seinem Partner den Barbershop „Deine Baderknechte“ in Aachen. Im Interview erzählt er uns von der Geschichte des Salons, von der Zeremonie einer Rasur und wie man seinen Bart auch zuhause im Home-Office frisch hält.

Es ist ein Friseursalon der besonderen Art – ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Die Baderknechte nehmen dich mit auf eine Zeitreise in vergangene Tage. Zu den Klängen von Jazz, Blues, Soul, Swing machen dich Scheren und Rasiermesser schön. Genieße einen Haarschnitt oder eine frische Rasur. Ob Pomaden, Rasier- oder Haarwasser, die Baderknechte setzen auf altbewährte Produkte, denn neu ist nicht immer besser. Der Salon ist ein Ort, an dem man nach getaner, harter Arbeit entspannen kann. Eine Verwöhn Oase für den modernen Mann von heute. Für den Mann, der etwas auf sich hält. Denn der Name ist Programm. Die Baderknechte bedienen Männer.

Wie kamt ihr auf die Idee einen Barbershop zu eröffnen?

Mein Geschäftspartner und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben früher zusammen im gleichen Betrieb gearbeitet. Irgendwann kam Pino auf die Idee, gemeinsam einen Salon zu übernehmen. Hier gab es viele Hürden zu überwinden und nicht alles hat gleich so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es war aber erst der Anfang. Unsere Kraft und Energie wollten wir in ein eigenes Projekt investieren und das haben wir auch gemacht.

 

Wie kam es zu dem Namen „Deine Baderknechte“?

Wir haben uns lange auf die Suche gemacht und wollten auf keinen Fall unsere eigenen Namen als Namen für den Salon verwenden.  Es war für uns wichtig, den Ursprung unseres Handwerks im Namen wiederzugeben. Nach langer Suche haben wir uns für ein Wortspiel entschieden und „Deine Baderknechte“ waren geboren.

 

Was ist das Besondere an eurem Salon?

Wir sagen immer, dass es schwer ist, das Besondere in Worte zu fassen. Es ist anders und das macht den Unterschied. Unser Team ist anders – unsere Philosophie ist anders. Wir glauben an das Gesamtkonzept, das uns und unseren Salon besonders macht. Anders zu sein ist, eine Herausforderung und dieser haben wir uns angenommen.

Sind eure Kunden aus dem Umkreis oder nimmt der ein oder andere auch eine weitere Anfahrt in Kauf?

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir unseren Salon im Kern der wunderschönen Stadt Aachen haben und wir am Dreiländereck liegen – grenznah an Belgien und Holland. Geschätzt würden wir sagen, dass die Kunden durchschnittlich 30 km in Kauf nehmen, um zu uns zu kommen. Aber es gibt den ein oder anderen, der auch von weiter herkommt.

 

Wann kommen besonders viele Kunden zu euch? Gibt es klassische Stoßzeiten oder eine Art Saisongeschäft?

Wir haben 6 Tage die Woche geöffnet und machen von Montag bis Freitag überwiegend Termine. Nur der Samstag ist der einzige Tag, der ohne Termin stattfindet. An diesem Tag gilt „First come, first serve“. Schon vor Ladenöffnung haben wir samstags eine lange Kundenschlange vor der Tür. Deswegen gibt es bei uns so was wie „Stoßzeiten“ nicht.

 

Kommen die Herren eher zum Haare schneiden oder zur Bartpflege zu euch?

Da wir alle ausgebildete Friseure sind, ist unsere Hauptdienstleistung der Haarschnitt. Wir wollen aber natürlich den Ursprung des klassischen Herrensalons widerspiegeln und haben daher auch den Bartschnitt bzw. die Rasur mit ins Programm genommen. Unsere Preisliste ist sehr einfach gestaltet. Wir haben einen Kombipreis für Haarschnitt und Rasur. Dieser wird auch gerne von den Männern angenommen. Wenn man sich aber die Zahlen ansieht, wird der Haarschnitt doch häufiger gebucht.

 

Wie sieht eine Bartpflege bei euch aus?

Unser Konzept besteht darin, dem Mann von heute etwas Besonderes anzubieten. Deswegen zelebrieren wir unsere Dienstleistungsform der Rasur. Es geht mit einer Beratung los. Im zweiten Teil wird der Bart erst im Trockenen in Form gebracht. Danach kommt eine spezielle Salbe, um die Haut aufzuweichen und die Poren zu öffnen. Auf diese kommt anschließend die warme Kompresse. Währenddessen mischen wir die Bartseife an, nehmen die Kompresse weg und streichen die Seife auf die Haut. Danach wir rasiert. Nach der Rasur kommt die zweite warme Kompresse, um die überschüssige Seife von der Haut abzuziehen. Danach behandeln wir das Gesicht, je nach Empfindlichkeit der Haut, entweder mit einem Aftershave oder mit einer Lotion. Der Bart wird mit Öl oder Balsam behandelt und in Form gebracht. Das Ergebnis wird zum Schluss mit dem Kunden vor dem Spiegel nochmal beurteilt.

 

Gibt es Mittelchen, die den Bart schneller wachsen lassen oder sogar Lücken füllen würden?

Im Internet gibt es viele Mittel, die einem einen besseren Bartwuchs versprechen. Aber meint ihr wirklich, wir würden diese Mittel nicht anwenden, wenn es sie gäbe? Unsere Kundschaft würde auf jeden Fall wachsen. Aber leider gibt es keine wissenschaftlichen Studien und Bestätigungen zu solchen Mitteln.  

 

Gibt es Spezialscheren extra für den Bart?

Nein, wir verwenden die normale Schere für den Haarschnitt auch für den Bart.

 

Was ist euer Bestseller im Bereich Dienstleistung und Produkte?

Unser Bestseller im Bereich Dienstleistung ist die die Kombi aus Haarschnitt und Rasur. Das Produkt ist so ein Thema. Wir haben viele davon und jeder Mitarbeiter hat auch sein Lieblingsprodukt, was das Haar und den Bart angeht. So bietet auch jeder Friseur seinem Kunden sein Lieblingsprodukt an. Natürlich muss es auch zum Kunden passen. Beratung ist unser oberstes Gesetz.

Wie meistert ihr die aktuelle Lage?

Wir konzentrieren uns auf die bevorstehende Wiedereröffnung, treffen uns, um Kundentermine vorzubereiten und klären die Hygienevorschriften, die wir für die Wiedereröffnung benötigen.

 

Habt ihr schon ein Konzept für die Zeit nach der Wiedereröffnung?

Wir haben unseren Wartebereich komplett aus dem Laden entfernt und haben unsere mobile Barberstation, mit der wir normalerweise für CG – CLUB of GENTS auf Tour sind, als 5. Platz in den Salon eingefügt. Termine machen wir nach wie vor.  Wir haben uns weiterhin dazu entschieden, den Samstag ab sofort auch nur auf Termin anzubieten. Es wird eine schwere Zeit, aber wir bekommen das hin.

 

Welcher Barttrend ist aktuell und was trägt Mann im Sommer 2020?

Der Bart wird vom Mann schon immer gerne getragen. Aber wir sehen vermehrt, dass er deutlich kürzer wird. Der Trend des überdurchschnittlich bärtigen Mannes geht eher zurück und der kürzere Bart wird wieder ins neue Licht gerückt. Das bedeutet aber nicht, dass die überdurchschnittlich längeren Bärte nicht mehr im Trend sind. Diese werden etwas Besonderes sein und ein echter Eye-Catcher.

 

Wie lautet der Geheimtipp für einen tollen Bart auch in Corona-Zeiten?

Wir selbst haben unsere Bärte gekürzt, allein damit es die Arbeit mit der Maske nicht unerheblich erschwert. Außerdem ist das regelmäßige Waschen sehr wichtig. Aber das empfehlen wir natürlich auch außerhalb der aktuellen Corona-Situation.

Was macht einen zufriedenen Tag für euch aus?

Wenn wir gelacht haben und Arbeit nicht als Arbeit wahrgenommen haben, ist der Tag perfekt. Mit Energie seine Arbeit zu beenden, so als ob man nicht gearbeitet hat.

DIE BADERKNECHTE AUF TOUR IM HERBST 2020

Gemeinsam mit den Baderknechten aus Aachen geht CG – CLUB of GENTS wieder auf Tour. Auch wenn unsere Events im Frühling 2020 entfallen mussten, dürft ihr euch jetzt schon auf unsere Aktionen im Herbst freuen. Denn wir machen deine Shoppingtour zur Wohlfühloase. Lass dich bei einer Rasur oder Bartpflege verwöhnen und erhalte dazu eine professionelle Beratung in Sachen Bartpflege. Alle Informationen zu der Tour findest du auf der Website und auf Social Media.

Fashion Interview: Florian Wortmann

Creative Director der Marke CG – CLUB of GENTS Florian Wortmann über die gemeinsam mit dem Fashion- und Lifestyle-Magazin Business Punk entwickelte Kollektion gegen Rassismus, die Verantwortung von Mode und die Mods als ewige Inspiration. Ein Interview von Siems Luckwaldt. 

Mit der gemeinsamen Kollektion von Business Punk und CG – CLUB of GENTS setzen wir ein modisches Zeichen gegen Rassismus. Was war für euch der Impuls für dieses Engagement?

Wir haben das bereits vor über einem Jahr geplant, in der Folge hat sich die politische Lage ja leider noch weiter zugespitzt: ob Thüringen-Wahl oder die Todesschüsse von Hanau. Wir wollen nun im Herbst mehr denn je ein Zeichen gegen den Zeitgeist setzen. Doch schon als die Idee eher als Kommentar zur ungut polarisierenden Flüchtlingsdebatte ihren Ursprung nahm, war uns ganz klar, dass wir als Marke Stellung gegen Rechts beziehen und unserer Community mitteilen müssen, wie wir die Dinge politisch und gesellschaftlich sehen.

Die Wichtigkeit gerade bei jungen Zielgruppen eine klare Haltung an den Tag zu legen, wird ja seit einiger Zeit von NGOs bis Marketingprofis betont. Dennoch sind politische Stellungnahmen auch immer ein Drahtseilakt. Gab es intern auch Widerspruch?

Nun sind wir generell eine Marke der schnellen Entschlüsse. Aber wir haben bei der Suche nach möglichen Partnern gemerkt, dass nicht jeder bedenkenlos mitzieht. Nicht jedes Medium war so aufgeschlossen wie Business Punk– und auch nicht jeder Fachhändler teilte unsere Dringlichkeit und Begeisterung für eine Kollektion gegen Rassismus. Es gab im Vorfeld absolut heiße Diskussionen zwischen unserem Vertrieb und dem Retail. Aber mit Breuninger haben wir einen sehr starken Einzelhändler an unserer Seite gefunden.

Besteht das Rezept also darin, weniger Bedenken zu haben?

Ich finde, dass Bedenken und Angst vor negativem Feedback uns weder als Marke noch als Gesellschaft weiterbringen. Wir müssen uns viel mehr endlich aus der Deckung trauen, mit Mut auch zum möglichen Risiko. Klar, man macht sich mit jedem Engagement immer auch angreifbar, aber wäre dies das einzige Argument, dann hätte es weder die Frauenbewegung gegeben noch den Kampf um gleiche Rechte der LGBTQ-Community oder, wenn man noch weiter zurückblicken will, die Abschaffung der Sklaverei in den USA. Wer wartet, dass es jemand anderer macht, spielt zerstörerischen Kräften in die Hände!

Politische Botschaften haben in der Mode eine lange Tradition, man denke nur an die Punk-Designs von Vivienne Westwood oder T-Shirt-Slogans wie „We are all Feminists“ bei Dior. Warum ist das in der Männermode noch eher Neuland?

Mein Opa hat mal über unsere Branche gesagt: „Jung’, wenn draußen irgendwann alle nackt herumlaufen, dann hast du keinen Arbeitsplatz mehr.“ Das macht salopp deutlich, wie groß die Bedeutung unserer Produkte und die darauf liegende Aufmerksamkeit ist. Die Mode hat ein großes Publikum und wer dieses Glück besitzt, der hat eine extrem hohe Verantwortung, damit positiv, innovativ und konstruktiv zu Debatten beizutragen und auch auf Missstände und Fehlentwicklungen hinzuweisen.

Die Outfits sind mit ihrer Message mal plakativ, mal sehr dezent mit den Appellen. Was sind deine persönlichen Highlights der Capsule Collection?

Definitiv das Motto-T-Shirt, zumal es das erste Mal ist, das wir als Männerlabel ein Stück so entworfen haben, dass es ausdrücklich auch von Frauen getragen werden kann. Darauf haben wir beim Schnitt explizit geachtet. Zum Casual Friday ist das Halbarmhemd mit den Streifen perfekt.

Erzähl uns mehr darüber, wen ihr im Designprozess vor euch seht.

Wir haben uns Britpop auf die Inspirationsfahne geschrieben. Da schaut man natürlich gern auf eine Legende wie Paul Weller von The Jam. Er als ewiger Mod und übrigens auch Modemacher leitet uns ein wenig. Mods wren Jungs aus der Arbeiterklasse, die auf Jeans keinen Bock mehr hatten und stattdessen ihren letzten Penny zum Maßschneider trugen, um sich italienisch angehauchte Anzüge machen zu lassen. Die trugen sie auf ihrer Vespa und den Parka darüber nur, um den feinen Zwirn vor Spritzwasser zu schützen. So entstand der ikonische Look. Taffes Leben trifft la dolce vita, mit diesem Mindset schauen wir auf jede neue Kollektion.

Hast du einen Lieblingsmoment aus der Fashion-Geschichte, wo ein Designer den Laufsteg für Botschaften genutzt hat?

Definitiv die Unisex-Kollektion von Jean Paul Gaultier aus dem Jahr 2006, wo er das Thema als einer der ersten namhaften Designer ganz radikal besetzt hat. Das hieß dann Gaultier². Mode wurde zum Kommentar zur Zeit, und zwar nicht auf eine rein künstlerische Weise, was ich etwas schwierig und weltfremd finde, sondern ganz tragbar.

Als junges Label einer etablierten Marke – wie wild darf CG – CLUB of GENTS werden, ehe Erklärungsbedarf droht?

Natürlich gibt es Geschäftsführer und Gesellschafter über uns, aber momentan haben wir das Glück und Privileg, dass wir unsere eigenen Grenzen setzen.

Zur Capsule Collection 2020

Europa 2020 – nationalistische und rechtspopulistische Bewegungen erstarken, rassistische Hetze und Diskriminierung nehmen zu. CG – CLUB of GENTS verschließt nicht die Augen, sondern setzt ein Zeichen gegen Rassismus. Die Capsule Collection „SUIT YOURSELF AGAINST RACISM” in Kooperation mit Business Punk hat eine klare Botschaft: Respect Everyone! Gerade beim Thema Rassismus gibt es für beide Brands kein “Vielleicht” und keine „Frage der Sichtweise”, sondern ein klares Statement, dass durch die limitierte Kollektion Ausdruck findet. Der urbane, edgy Style gibt durch schwarz-weiße-Outfits die Richtung vor. Dadurch nimmst auch Du Haltung ein und leistest Deinen Beitrag zum Schutz der Menschenwürde und Vielfalt. Ab Herbst 2020 ist die Capsule Collection „SUIT YOURSELF AGAINST RACISM” bei uns im Online Shop erhältlich.

Nachhaltige Mode

Unternehmen sowie Verbraucher machen sich in Zeiten der Klimaerwärmung immer mehr Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit. Das Bewusstsein für Plastikmüll, Massentierhaltung und den ökologischen Fußabdruck steigt. Und auch in der Mode wird das Thema immer relevanter.

Status Quo 2020: Fast Fashion und Plastik

Fast Fashion ist eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in hoher Frequenz neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Anstatt der klassischen zwei Kollektionen (eine Frühjahr/Sommer- und eine Herbst/Winterkollektion) erscheinen vor allem bei Billiglabels mittlerweile 12 Kollektionen im Jahr. Dadurch möchten man Medien auf sich aufmerksam machen und die vor allem jungen Konsumenten häufiger in die Läden ziehen. Wenn solche Kleidungsstücke nach dreimaligem Tragen gleich wieder entsorgt werden, erzeugt das nicht nur Tonnen von Müll, sondern führt auch zu einem stetigen Kreislauf der Überproduktion. Zudem bestehen die Kleidungsstücke meistens aus billigem Plastik. Wenn die Kleidung in der Waschmaschine gewaschen wird, gehen winzige Plastikpartikel in das Abwasser ab. Vom Abwasser gelangen diese in Kläranlagen und auch dort können die winzigen Kunststoffteilchen kaum herausgefiltert werden. Ihre Reise geht weiter in offene Gewässer und letztendlich ins Meer, wo sie den Lebensraum vieler Tiere bedrohen. Es entsteht ein Teufelskreis aus Plastik. Die Umwelt wird dadurch langfristig verschmutzt und der Klimawandel nimmt seinen Lauf.

Was ist nachhaltige Mode?

Um das Bewusstsein für den Klimaschutz zu stärken und für Nachhaltigkeit im eigenen Kleiderschrank zu sorgen, achten immer mehr Menschen beim Kauf von Kleidung auf nachhaltige Mode. Diese wird auch Fair Fashion, Eco Fashion, Sustainable Fashion, grüne Mode oder Öko-Mode genannt und bezeichnet Bekleidung, die aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt und bei deren Herstellung soziale Aspekte berücksichtigt werden. Im Detail bedeutet das, dass die Materialien aus biologischem Anbau bzw. Tierhaltung stammen und in der Verarbeitung keine giftigen Chemikalien verwendet werden. Außerdem werden bei der Produktion möglichst wenig Ressourcen (z.B. Energie und Wasser) verbraucht. Auch die Sicherstellung von fairen Arbeitsbedingungen (z.B. angemessene Arbeitszeiten, faire Löhne, Arbeitsschutz, keine Kinderarbeit, soziale Absicherungen) finden bei nachhaltiger Mode Beachtung.

Wie erkenne ich nachhaltige Mode beim Kauf?

Bei der Herstellung von Kleidung geht es vor allem um Transparenz: Welche Materialien werden verarbeitet? Welchen Effekt hat das auf die Umwelt? Wo wird produziert? Und unter welchen Bedingungen? Wer Kleidung verantwortungsbewusst einkaufen möchte, achtet genau darauf. Um diese Kleidung besser zu erkennen, gibt es eine Reihe seriöser Siegel und Zertifikate, die für Nachhaltigkeit stehen. Eine ausführliche Beschreibung aller nachhaltigen Siegel in der Textilbranche findest du hier.  

IVN Best

Das Siegel des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) ist das ökologisch strengste Siegel am Markt. Es reguliert die gesamte textile Kette für Naturfasern vom biologischen Anbau bis zum Endprodukt. Synthetikfasern sind ausgeschlossen, weil sie viel Energie und nicht erneuerbare Rohstoffe verbrauchen. Die große Menge unserer Mischfaserkleidung, vor allem mit Polyester-Anteilen, ist damit bei IVN Best nicht zertifizierbar.

Global Organic Textile Standard (GOTS)

Der umfassende Global Organic Textile Standard (GOTS) setzt mindestens 70 % Naturfasern aus kontrolliert biologischem Ursprung voraus. Es dürfen bis zu 30 % Recyclingfasern beigemischt werden, etwa recycelte Polyester. GOTS regelt und zertifiziert die gesamte textile Wertschöpfungskette vom Anbau bis zum fertigen Produkt, auch nach den sozialen Kriterien der International Labour Organisation (ILO). Dazu gehört keine Kinder- oder Zwangsarbeit, Arbeitsschutz und Mindestlöhne in der Verarbeitung.

Global Recycled Standard (GRS)

Mit dem Global Recycled Standard (GRS) kann der genaue Anteil an Recyclingmaterial in einem Endprodukt erfasst und rückverfolgt werden. Das Siegel darf verwendet werden, wenn ein Produkt mindestens 20 Prozent recycelte Materialien enthält. Außerdem reguliert der GRS die chemischen Zusatzstoffe, stellt Anforderungen an das Umweltmanagement und die soziale Verantwortung der Unternehmen. Im sogenannten „Content Claim Standard“ wird für den GRS unter anderem die Rückverfolgbarkeit der Waren und die Transparenz der Lieferkette definiert.

Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation entwickelt mit Unternehmen eine Verbesserung der sozialen Bedingungen in allen Konfektionsbetrieben der textilen Kette in den Produktionsländern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Betrieben, in denen Textilien genäht werden. Mitgliedsunternehmen werden regelmäßig kontrolliert und müssen über Fortschritte berichten. Diejenigen, die bei der Überprüfung gut abschneiden, dürfen das FWF-Siegel auf ihren Produkten verwenden.

Made in Green

Made in Green aus der OekoTex-Familie hat sich zu einem strengen Standard für Textilproduktion und Endprodukt entwickelt. Die Fabriken müssen nach dem Programm „Sustainable Textile Production“ (STeP) Chemikalienmanagement, Umweltleistung, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, soziale Verantwortung sowie Qualitätsmanagement überprüfen. Die Endprodukte – egal welcher Faser – sind nach Oeko-Tex Standard 100 schadstoffgeprüft.

Der grüne Knopf

Der grüne Knopf ist ein im September 2019 eingeführtes staatliches Siegel für nachhaltige Textilien. Um mit dem Siegel ausgezeichnet zu werden, müssen Modeunternehmen 46 anspruchsvolle Sozial- und Umweltstandards erfüllen. Diese besagen, dass sie soziale und ökologische Grundstandards einhalten. Darunter fallen zum Beispiel die Einhaltung der Mindestlöhne, keine Kinder- und Zwangsarbeit oder keine Verwendung gefährlicher Chemikalien.

Wie verwerte ich alte Kleidungsstücke nachhaltig?

Wenn die Kleidungsstücke ausgedient haben, gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, die auf Nachhaltigkeit setzen. Die Kleidung muss nicht im Müll landen, sondern kann durch Recycling von Unternehmen für neue Produkte verwendet werden. Durch die Weitergabe an Second-Hand-Läden, den Verkauf auf dem Flohmarkt oder DIY-Upcycling finden die noch gut erhaltenen Kleidungsstücke wieder einen neuen Besitzer.

Next Generation against Climate Change

Auch bei Businesswear rückt das Thema Nachhaltigkeit immer weiter in den Fokus der Unternehmen. CG – CLUB of GENTS hat es sich zum Auftrag gemacht, einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Planeten für zukünftigen Generationen zu leisten. Der ab Frühjahr 2020 erhältliche Klimaanzug besteht aus 80% recycelten Polyester und hat mit dem blauen Oberstoff und dem grünen Innenfutter eine klare Botschaft: Next Generation against Climate Change. Damit unterstützt auch du den Kampf gegen den Klimawandel und machst deinen Kleiderschrank ein Stück nachhaltiger.

Wolle – tierisch nachhaltig

Wolle ist eine tierische Naturfaser und dadurch ein natürlich wachsender Rohstoff. Das meist von Schafen gewonnene Haar wird für Textilien verwendet und ist bis heute trotz Kunstfasern und Baumwolle von hoher Bedeutung. In diesem Beitrag erfährst du alles über die Gewinnung, Besonderheiten und Verwendung von Wolle.

Was ist Wolle und worin liegen die Unterschiede?

Als Wolle werden die weichen Haare des Fells bezeichnet, die meist von Schafen gewonnen werden. Einmal pro Jahr werden diese geschoren. Das geschieht meist im Sommer, wenn die warme Wolle bei hohen Temperaturen zur Last für die Tiere werden kann. Wichtig ist es, bei der Wolle zwischen verschiedenen Qualitätsstufen zu unterscheiden. Reine Schurwolle ist von einem gesunden, lebenden Schaf – also keine recycelte Wolle. (Reiß-)Wolle dagegen ist weniger hochwertig als reine Schurwolle und wird aus Halb- und Fertigprodukten durch Reißen gewonnen. Daneben gibt es noch Sterblingswolle, die von verendeten Schafen stammt, und Lammwolle. Dies ist die erste Schur es sechs Monate alten Schafs. Die Wolle ist kurz, locker, besonders fein und sehr weich. Wolle liefern aber auch andere Tiere, wie Ziegen, Kamelen oder Kaninchen. Bekannt ist beispielsweise Kaschmirwolle, die von Kaschmirziegen stammt und gerne für die Produktion von hochwertigen Pullovern verwendet wird. Einen besonders hohen Marktwert hat zudem die Wolle von Alpakas, da diese nur alle zwei Jahre geschoren werden.

Wie erkenne ich echte und hochwertige Wolle?

Das Wollsiegel (Pure New Wool) ist die weltweit bekannteste Marke für hochwertige Textilfasern und steht für eine langfristige Verpflichtung zwischen Wollerzeugern, Spinnereien, Marken und Verbrauchern. Dieses Gütezeichen wird von der australischen Woolmark Company für Produkte vergeben, die folgende Kriterien erfüllen: Verwendung von reiner Schurwolle, Restfettgehalt von 1 Prozent, Festgelegte Mindestwerte für die Reißfestigkeit und Farbechtheit. 

 Soll das Zeichen den Zusatz „waschmaschinenfest“ oder „superwash“ enthalten, muss als Ergänzung zu den genannten Kriterien Filzfreiheit garantiert sein. Handelt es sich um eine Fasermischung, zeigt das Combi-Wollsigel (Wool Rich Blend) die genauen Prozentangaben der verwendeten Rohstoffe. Es ist ein Gütezeichen für Textilien mit mindestens 50 % Schurwolleanteil und maximal 50 % nichtwollene Fasern. Das Wollgemisch-Siegel (Wool Blend Performance) bedeutet hingegen einen Anteil der Wollwaren zu mindestens 30 Prozent aus Schurwolle mit einer Toleranz von 3 %. Was du aber beachten solltest, ist dass die Begriffe „Reine Wolle“ oder „100“ Wolle“ keine Qualitätsbezeichnungen sind. Diese können recyceltes Material sowie Wolle von toten oder kranken Schafen enthalten.

Warum ist Wolle bis heute so beliebt?

Wolle ist ein einzigartiger, nachwachsender und biologisch abbaubarer Rohstoff. Im Gegensatz zu Kunstfasern wie Polyester gibt Wolle beim Waschen keine winzigen Plastikpartikel ins Meer ab. Wolle ist somit biologisch abbaubar und umweltfreundlich. Zudem hat Wolle thermoregulatorische Eigenschaften, wodurch der Wärmehaushalt des Menschen deutlich besser als bei synthetischer Kleidung reguliert wird. Die Fasern sind atmungsaktiv und binden unangenehme Gerüche, weshalb sie sich auch optimal für Sportbekleidung eignen. Durch das Wollwachs Lanolin ist die Wolle wasser- und schmutzabweisend. Bei den Schafen bewirkt Lanolin, dass sie auch bei regnerischem Wetter nicht durchnässen. Zu guter Letzt ist Wolle sehr elastisch, weshalb Textilien aus Wolle kaum knittern.

Vom Schaf zum Kleidungsstück

Nach der Schur wird die Wolle nach Farbe und Qualität sortiert. Danach werden Verschmutzungen und das Lanolin herausgewaschen, wodurch die frisch geschorene Wolle mindestens die Hälfte an Gewicht verliert. In dem gereinigten Vlies sind alle Fasern noch wild verteilt. Bevor das Material weiterverwendet werden kann, muss es aufgelockert und gekämmt und bei Bedarf eingefärbt werden. Nun wird es zu Garn versponnen, welches zu Stoffen gewebt oder zum Stricken verwendet wird.

Wolle in der Herrenmode

Die Stoffe werden später in der Industrie für die Verarbeitung von Kleidung verwendet. Auch CG – CLUB of GENTS nutzt die Naturfaser für verschiedene Produkte, wie Anzüge, Mäntel, Hosen oder Pullover. Als Herkunftsland für Wolle kann hier als Schwerpunkt Australien genannt werden. Einen Anteil der Wolle importieren die Webereien von CG – CLUB of GENTS auch aus Neuseeland oder Tasmanien.

So pflegst du deine Textilien aus Wolle

Wollprodukte haben eine super Qualität und eine lange Lebenszeit. Damit du Verfilzungen vermeidest und die Fasern nicht zerstörst, solltest du folgende Tipps bei der Pflege beachten:

  • Flecken abtupfen und Knoten mit einem Wollrasierer oder -kamm entfernen
  • Mottenschutz in den Schrank hängen
  • Wollkleidung öfter lüften, statt waschen
  • Wolle im Wollwaschgang oder im Gang für Handwäsche waschen
  • Wollwaschmittel oder Feinwaschmittel verwenden
  • nie im Trockner trocknen, sondern in Handtuch einrollen und leicht ausdrücken
  • liegend trocknen (nicht in der Sonne, sondern an einem luftigen, schattigen Platz)
  • Bügeln ist in der Regel nicht notwendig

Modetrends Frühling/Sommer 2020: Das sind die wichtigsten Styles für den Sommer

Was ist 2020 angesagt? Obwohl wir noch im Februar sind, solltest du jetzt schon wissen, was diesen Sommer in deinem Kleiderschrank nicht fehlen darf. Wir zeigen dir die 6 Must-Haves für Männer.

Sanfte Farben

Die wichtigste Info für den Sommer: Anzüge müssen nicht ausschließlich Schwarz, Dunkelgrau oder Blau sein. Gerade in der warmen Jahreszeit darfst du zu hellen, sanften Farben greifen. Besonders angesagt ist dieses Jahr vor allem Beige in den verschiedensten Farbtönen. Egal ob bei einer eleganten Abendveranstaltung, bei einer Gartenparty oder im Büro – die hellen Farben kannst du überall tragen.

Revershemd

Es wurde einst als die Art von Hemd abgestempelt, die nur Charlie Sheen und Rentner tragen würden. Revershemden sind aber mittlerweile ein Basic, das niemals aus der Mode kommen wird und diesen Sommer ein neues Hoch erlebt. Besonders angesagt sind florale Prints, die jeden Outfit einen Retro-Stil verpassen. Die Revershemden müssen nicht unbedingt kurzärmlig sein. Auch eine Version mit langen Armen lässt sich super zu Stoffhosen kombinieren.

Halstuch

Wie du ein Einstecktuch richtig faltest, haben wir dir bereits in diesem Beitrag gezeigt. Das Einstecktuch hat aber noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten. Diesen Sommer wird es am Liebsten als Halstuch zweckentfremdet. Der Gentleman trägt das Tuch klassisch in Weiß oder Schwarz und steckt es elegant in den Kragenausschnitt. Den Rockstar-Flair bekommst du, indem du das Tuch lässig zusammengedreht vor dem Hals knotest und die Enden runterbaumeln lässt. Oder du greifst zu auffälligen Mustern und bindest es eng um den Hals um ein modisches Statement zu setzen.

Streifen

Ein Trend aus dem vergangenen Jahr bleibt definitiv: Streifen. In hellen Farbtönen wirken sie diesen Sommer besonders frisch und locker. Auch hier greift man am besten zu Beige, Off-White und Pastelltönen. Das schönste an diesem Must-Have: angesagte Längsstreifen strecken die Silhouette und machen immer eine super Figur – egal ob bei Sakko, Weste, Hemd oder Hose.

Leicht und bequem

Sowohl beim Schnitt als auch beim Stoff ist eng und unbequem ein No-Go. Wer will auch schon an heißen Tagen in einem XS-Shirt schwitzen? Besser eignen sich dafür Oversize-Shirts und locker geschnittene kurze Hosen. Ein super angenehmes Tragegefühl bekommst du außerdem durch Naturstoffe wie Leinen. Weste und Hose aus Leinen kombiniert mit einem locker hochgekrempelten Hemd sind eine super Alternative für warme Tage im Büro.

Sandalen

Bei warmen Temperaturen ist der Dresscode eher entspannt und offene Schuhe werden zur Wohltat bei den Männern. Zu legeren Anzügen und lockeren Outfits werden Pantoletten oder Riemensandalen getragen, was dem Outfit einen Italian Style verleiht. Am besten kombinieren lassen sich Sandalen aus Leder. Die mutigen dürfen sogar Socken dazu tragen. Ja, richtig gehört. Solange es sich nicht um Wandersandalen handelt, ist dies ein modisches Statement in diesem Sommer.

Fashion Interview: Daoud Daftarie

Er arbeitet mit bekannten Fotografen und Models, realisiert Fotoshootings und kümmert sich um das perfekte Styling. Daoud Daftarie hat seinem Traumberuf als Redakteur, Stylist und Berater in der Modebranche gefunden. Wir trafen ihn zur Fashion Week in Berlin für ein Interview über seine Arbeit und zu Styling Tipps für den perfekten Anzug.

Was machst du beruflich und wie bist du zu deinem Traumjob gekommen?

Daoud: Ich arbeite als freier Moderedakteur und Stylist. Ich konzipiere und realisiere Fotoshootings für Magazine wie die ELLE und L’Officiel. Außerdem style ich Kampagnen und Look Books für Modemarken wie CG – CLUB of GENTS. Nach einem Modedesign Studium und einem einjährigem Praktikum bei Anna Sui in New York habe ich als Moderedakteur bei diversen Modemagazinen gearbeitet. 2002 machte ich den Schritt in die Selbstständigkeit und arbeite seitdem freiberuflich.

Was gefällt dir am meisten an dem Beruf des Stylisten?

Daoud: Die Kreation eines Looks. Es ist der gesamte Prozess, bei dem aus einer großen Kollektion und vielen Produktgruppen mit Hilfe von Accessoires und Styling einen Look und ein Image kreiert wird.

Wie entstand die Zusammenarbeit mit CG – CLUB of GENTS?

Daoud: Seit 2017 arbeite ich eng mit dem Team von CG – CLUB of GENTS am Styling der Kollektion für die Kampagnen zusammen. Diese haben wir u.a. in London, Berlin, Paris und Amsterdam gemeinsam realisiert. Zudem arbeite ich auch am Styling für die CG – CLUB of GENTS Fashion Show auf der Berlin Fashion Week mit dem CG Team.

Hast du ein Lieblingsmodel oder -outfit bei CG – CLUB of GENTS?

Daoud: Bei der Auswahl der Models setzt CG – CLUB of GENTS mehr auf Charakterköpfe und weniger auf kommerzielle Modeltypen, die wirklich immer sehr unterschiedlich gecastet sind… ein absolutes Lieblingsmodel ist hier also gar nicht einfach zu nennen. Es gibt natürlich immer verrückte Teile in der Kollektion, besonders im Rahmen der Fashion Show. Ein Beispiel ist der bodenlangen Fake fure Mantel, der im Januar auf der Fashion Show in Berlin gezeigt wurde. 

Auf was kommt es bei gutem Styling an und was ist ein absolutes No-Go?         

Daoud: No-Go’s gibt es Gott sei Dank keine mehr. Das Wichtigste ist, dass das Styling nicht zu bemüht und ‚gestylt’ aussieht.

Welches Teil sollte jeder Mann im Schrank haben?          

Daoud: Das ist natürlich etwas abhängig von Job und Lifestyle. Aber ein ‚guter’ Anzug ist unerlässlich. Den braucht man sowohl im Job als auch bei festlichen Anlässen. Das Sakko geht mit T-Shirt und Jeans und die Anzugshose kann mit Hemd und Pulli kombiniert werden.

Worauf sollte man bei seinem ersten Anzug achten?

Daoud: Auf die richtige Länge von Ärmel und Hosensaum!  Da man sich nicht jeden Tag einen Anzug kauft lohnt sich die Investition diese bei einem guten Schneider perfekt anpassen zu lassen.

Was ist dein Tipp für Accessoires? Wie kann man sein Outfit aufwerten?

Daoud: Ein Anzug ist ein Allrounder. Der muss durch Accessoires nicht unbedingt aufgewertet werden, sondern eher für unterschiedliche Gelegenheiten umgestylt werden: mit Turnschuhen und weißem T-Shirt wird der Anzug lässig gestylt. Mit Hemd, Krawatte, Einstecktuch und Lederschuhen ist es der perfekte Business Look. Mit spitzen Stiefeletten, gemustertem Hemd und einem Nicki Tuch sieht der Anzug nach Rockstar aus.

Wir wünschen Daoud Daftarie weiterhin viel Erfolg uns freuen und auf die anstehende Projekte mit ihm. Alle Infos findet ihr unter http://www.daoud-daftarie.com/

Hochzeitstrends 2020

Jedes Jahr entstehen neue Trends, Ideen und Stylingtipps für die perfekte Hochzeit – so auch im Hochzeitsjahr 2020. Nachhaltigkeit, Old-School Gentleman Style und Pastelltöne stehen im kommenden Jahrzehnt ganz oben auf der Liste. Diese Trends kombiniert mit eigenen Ideen machen deine Hochzeit individuell und unvergesslich.

Nachhaltigkeit – auch bei Hochzeit immer beliebter

Es wird immer deutlicher, dass sich Brautpaare über die Nachhaltigkeit ihrer Hochzeitsfeier und die verwendeten Produkte Gedanken machen. Dabei soll die Hochzeit möglichst plastikfrei sein und nicht zu viel Müll produzieren. Bei der Dekoration greift man zu natürliche Materialien, wie Holz, Moos oder Blumen. Als Gastgeschenk eignen sich schön gestaltete Gewürzmischungen oder Blumensamen im Glas. Damit auch das Brautkleid und der Hochzeitsanzug nach der Trauung nicht im Schrank verstauben, greifen die Paare zu Looks, die auch später zu anderen Anlässen getragen werden können. Zum Thema Green Wedding passen zudem Einladungs- und Platzkarten aus Recyclingpapier, die sich perfekt in das Hochzeitskonzept einbinden lassen.

Das Brautkleid 2020

Wir verabschieden und vom Reifrock und Prinzessinnenlook. Moderne Zweiteiler mit leichten fließenden Stoffen sind auf dem Vormarsch. Durch Pastell und Nude kommt beim Kleid auch Farbe ins Spiel. Die Formgebung der Brautkleider ist eher schlicht und figurbetont – häufig in Kombination mit extravaganten Details, wie einem tiefen Rückenausschnitt oder ausdrucksstarken Accessoires. Wird es am Hochzeitstag kühler, sollte man auf Brautjacken aus Strick, Wolle oder Spitze zurückgreifen. Bei einem Zweiteiler kann auch ein langärmliges Oberteil Variation schaffen. Der klassische Bolero kann aber gerne im Kleiderschrank bleiben.

Styling für den Bräutigam

Das klassische Bild von der Braut in Weiß und den Bräutigam in Schwarz hat ausgedient. Auch der Bräutigam bekennt immer mehr Farbe und greift in diesem Jahr zum Old-School Gentleman Style. Vor allem Materialien, Stoffe und Muster ändern sich im Look. Bei einer Hochzeit im Winter geht der Trend zu Brauntönen, gröberen Stoffen und Karomuster. Im Sommer darf es auch ein leichter Stoff aus Leinen oder Flanell sein. Dabei sind Accessoires, wie Hosenträger oder Holzfliegen beim Bräutigam mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ob sich der Mann eher lässig mit Weste oder elegant im Smoking zeigt, kommt ganz auf den eigenen Geschmack und das Konzept der Hochzeit an. Dabei kann der Bräutigam im Verlauf der Hochzeit, wie die Braut, das Outfit wechseln.

Wildblumen und natürliche Farben

Natürlichkeit, Regionalität und Saisonalität werden für Brautpaare bei der Wahl der Blumen immer wichtiger. Einen besonderen Charme haben Wildblumen, die selbst im Garten angesät und gepflegt werden. Diese werden dann für die Tischdekoration, als Blumenkranz, als Arrangement inmitten der Cake-Bar oder für die Einladung oder den Strauß verwendet. Der Strauß der Braut wird dieses Jahr durch ein verstecktes Detail persönlich und individuell. Broschen, Anhänger oder besondere Blumen machen einen einfachen Blumenstrauß zu einem emotionalen Highlight. Die Wahl des Blumenarrangements sollte dabei zum gesamten Farbkonzept der Hochzeit passen. Besonders im Trend sind nach wie vor Nude- und Pastelltöne sowie die Farben des Ozeans: Hellblau und Rosa.

Viel zu entdecken in der Location

Candybars gehörten zu den absoluten Hochzeitstrends der letzten Jahre. Immer öfter bieten viele Brautpaare nun auch Bars mit herzhaften Snacks oder Getränken an. Ginbars, Buffets mit einer Käseauswahl und Crackern oder Champagner Walls, an denen sich die Hochzeitsgesellschaft jederzeit ein Glas Schampus nehmen kann, sieht man immer öfter. Es wird mittlerweile auch nicht mehr so viel Wert auf ein bestimmtes Hochzeitsmotto gelegt. Wichtiger ist es, eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Dafür kommen Lichterketten in verschiedensten Varianten, Kerzenständer und rustikale Glühlampen zum Einsatz. Ergänzt wird das ganz durch Fotoecken oder Snackbars mit Ballondekoration.

Wie falte ich ein Einstecktuch?

Ein viereckiges Tuch, sichtbar platziert in der äußeren Brusttasche des Sakkos. Das Einstecktuch ist das perfekte Accessoire, um deinem Outfit – ob Smoking, im Büro oder casual mit Jeans – den besonderen Touch zu geben.

Welches Einstecktuch ist das Richtige?

Einstecktücher erhältst du mittlerweile in unzähligen Farben, Materialien und Größen. Eingestickte Monogramme oder kunstvolle Ziernähte machen das Tuch noch individueller. Bei der Auswahl sind dir keine Grenzen gesetzt. Mit einem klassischen weißen Leinentuch oder einem eleganteren farbigen Seidentuch machst du jedoch nichts falsch. Ansonsten hängt die Wahl vom Anlass ab.

Hochzeit
Die Farbe sollte an das Farbmotto der Hochzeit oder die Kleiderfarbe deiner Begleitung angepasst sein. Ansonsten passt bei solchen Anlässen ein Seidentuch mit goldenem oder silbernen Glanz – oft mit floralem oder Paisley-Musterung.

Dinner und Abendgarderobe
Bunte, gemusterte und stark kontrastierende Tücher aus Leinen oder Seide sind am besten für einen eleganten Abend geeignet.

Business-Look
Für Business-Gelegenheiten passen Einstecktücher mit dezenteren Farben und einfacheren Muster. Ob Leine oder Seide hängt ganz vom persönlichen Geschmack ab.

Wie falte ich ein Einstecktuch?

Bei den beschriebenen Falttechniken verwenden wir ein Einstecktuch aus Seide mit dem Maßen 44cm x 44cm. Es können aber auch kleinere Einstecktücher genutzt werden. Hier fallen dann die ersten Schritte, bei denen das Tuch auf ein kleineres Format gebracht wird, weg. Auch Tücher aus Leinen oder anderen Materialien eignen sich für die Falttechniken.

Rechteckfaltung

Die Rechteckfaltung ist auch als amerikanische Faltung bekannt. Sie ist einfach, klassisch, zurückhaltend und passt zu jedem Outfit. Vor allem bei zeitlosen Businesslooks eignet sich hier am besten ein einfarbiges Tuch aus Leinen oder Seide. Aber auch ein Smoking bekommt durch die Faltung eine dezente Note.

  1. Einstecktuch in der Mitte falten.
  2. Das Tuch noch einmal in der Mitte falten.
  3. Beide Seiten zusammenklappen, so dass sich die Kanten in der Mitte berühren.
  4. Das untere Stück nach oben klappen, so dass ein Drittel herausschaut.
  5. Das Einstecktuch mit der offenen Seite nach oben in die Brusttasche stecken und das Herausragende glattstreichen.
Dreiecksfaltung

Wer es für ein Dinner oder einen Opernbesuch etwas festlicher mag, sollte auf die Dreiecksfaltung zurückgreifen. Mit gestreiften Seidentüchern ergibt sich hier ein besonderer Look. Achte vor allem darauf, dass das gefaltete Tuch an die Breite der Brusttasche angepasst ist, damit es nicht verrutscht. Diese Faltung ist auch unter dem Namen One-Corner-Up-Faltung bekannt.

  1. Einstecktuch in der Mitte falten.
  2. Das Tuch noch einmal in der Mitte falten.
  3. Die sich gegenüberliegenden Ecken werden aufeinandergelegt, so dass ein Dreieck entsteht.
  4. Nun die linke und rechte Ecke in die Mitte falten.
  5. Das Einstecktuch in die Brusttasche stecken und das Herausragende in Form bringen.
Doppelspitzenfaltung

Diese Faltung passt auch zu eher legeren Outfits und gibt dem Look mehr Persönlichkeit. Dank der doppelten Faltung sitzt das Einstecktuch stabiler in der Brusttasche und wirkt interessanter als die klassische Variante. Sie wird auch als doppelte Dreiecksfaltung oder Two-Corners-Up-Faltung bezeichnet.

  1. Einstecktuch in der Mitte falten.
  2. Das Tuch noch einmal in der Mitte falten.
  3. Eine Ecke über die gegenüberliegende legen, so dass eine kleine zusätzliche Spitze entsteht.
  4. Nun die linke und rechte Ecke in die Mitte falten.
  5. Das Einstecktuch in die Brusttasche stecken und das Herausragende in Form bringen.
Kronenfaltung

Für eine elegante Abendgarderobe eignet sich besonders die Kronenfaltung. Sie ist eine sehr förmliche Falttechnik und etwas komplexer als die anderen Techniken. Ein helles Tuch passt besonders gut zu einem dunklen Anzug bei einem festlichen Anlass. Ein anderer Name für diese Technik ist die Three-Corners-Up-Faltung.

  1. Einstecktuch in der Mitte falten.
  2. Das Tuch noch einmal in der Mitte falten.
  3. Eine Ecke über die gegenüberliegende legen, so dass eine kleine zusätzliche Spitze entsteht.
  4. Die linke Ecke diagonal schräg nach oben falten, damit sich drei Spitzen bilden.
  5. Nun die rechte Ecke in die Mitte falten.
  6. Das Einstecktuch in die Brusttasche stecken, so dass nur noch die Krone mit den drei Spitzen herausschaut.
Bauschfaltung

Die Casual-Faltung sieht locker aus, auch wenn sie nicht unbedingt die einfachste ist. Sie verbreitet einen Hauch von lässiger Eleganz und ist deshalb vor allem bei stilbewussten Männern beliebt.  Die Technik funktioniert am besten mit gemusterten oder gestreiften Leinen- und Seidentüchern. Populär wurde diese Falttechnik durch Fred Astaire, der ein Tuch in Bauschfaltung bedenkenlos auch zum Frack kombinierte.

  1. Einstecktuch flach hinlegen.
  2. Die Mitte des Tuchs mit Daumen und Zeigefinger fassen und nach oben ziehen, sodass das Tuch locker herunterhängt.
  3. Das Tuch aufbauschen, mit dem Rand nach unten in der Tasche platzieren und in Form bringen. 

Last-Minute Weihnachtsgeschenke für Männer

Wir sind bereits mitten im Dezember angekommen. Den Black Friday haben wir verpasst und um uns herum sind alle im Weihnachtsstress und Geschenkefieber. Wie jedes Jahr sitzen wir da und stellen uns die Frage, was man dem Partner, Ehemann, Vater, Opa, Bruder und Kumpel schenken könnte. Damit ihr entspannt die Vorweihnachtszeit genießen könnt, haben wir eine Liste zusammengestellt. Ob Genießer, Styling Experte, Sportfanatiker oder Grillmeister – hier findet ihr für jeden Typ Mann das passende Geschenk.

Accessoires aus Holz

Nachhaltige Produkte sind absolut im Trend – und das auch bei der Mode. Vor allem Produkte aus Holz sehen dabei sehr elegant aus und machen das Outfit zu etwas besonderem. Sowohl zu Casual Looks als auch zur Abendgarderobe lassen sich Uhr oder Manschettenknöpfe optimal kombinieren.

Uhr von Holzkern | Preis: §§§
Manschettenknöpfe von WildWood | Preis: §

Must Haves für den Grillmeister

Ob im Winter oder Sommer. Der Grill ist das Territorium des Mannes. Hier kann er seiner Kreativität freien Lauf lassen und alle Wünsche ausleben. Damit auch im kommenden Jahr wieder neue Rezepte ausprobiert werden können, sind das die perfekten Weihnachtsgeschenke für den heimischen Grill.

Hamburgerpresse von Fackelmann | Preis: §
Grillbesteck-Set von Butch | Preis: §§

Weinverkostung für den Genießer

Was gibt es Besseres als einen guten Tropfen? Für alle, die einen guten Wein schätzen und tiefer in die Welt der Weinproduktion und die Arbeit des Sommeliers eintauchen wollen, ist eine Weinverkostung das Highlight im kommenden Jahr. Tipp: Bestens geeignet für Genießer und Pärchen.

Weinbergwanderung mit Verkostung von mydays | Preis: §§
Weinseminar für zwei von Jochen Schweizer | Preis: §§§

Pflegeprodukte, die im Schrank nicht fehlen dürfen

Wenn Männer das Wort Pflegeprodukt hören, stehen ihnen schnell die Haare zu Berge. Dieses Klischee ist mittlerweile komplett überholt. Im Kosmetikschrank sollte auch beim Mann mehr zu finden sein als Deo und Haargel. Und nicht nur Parfüm ist der Klassiker unter dem Weihnachtsbaum. 

Bade- und Duschgel von TABAC | Preis: §
3-teiliges Rasierset von Jagshaving | Preis: §§

Das i-Tüpfelchen für das Abendoutfit

Ob Silvester, Hochzeit oder Abschlussball – mit einem Anzug in schwarz oder grau und ist Mann immer richtig angezogen. Wer es nicht zu gewagt möchte, aber sein Styling trotzdem aufwerten will, ist mit Accessoires bestens bedient. Eine Fliege, ein gut gefaltetes Einstecktuch oder Hosenträger machen bei einem besonderem Abend das Outfit komplett.

Fliege und Einstecktuch von CG – CLUB of GENTS | Preis: §§
Hosenträger von CG – CLUB of GENTS | Preis: §§

Das Comeback des Plattenspielers

Damit die guten alten Platten nicht in den Regalen einstauben, sollten alle Musikliebhaber einen Plattenspieler zuhause haben. Diese erleben aktuell ein Comeback und kommen je nach Geschmack in verschiedenen Designs daher.

Plattenspieler aus Holz von Soundmaster | Preis: §§§
Vertikaler Plattenspieler von Pro-Ject Audio Systems | Preis: §§§

Tischkicker für Fußballfans

Im kommenden Jahr findet die Fußball-Europameisterschaft statt. Während die Profis auf dem Platz um den Sieg kämpfen, können die Männer zuhause am Kicker üben. Was passt besser zu einem gemeinsamen Public Viewing als ein Einstimmung am Tischkicker. Optimal geeignet für alle Fußballfans und niemals alternde Spielkinder.

Tischkicker von Automaten Hoffmann | Preis: §§§

Wie der britische Style der Mods, Teds und Punks in die heutige Fashionwelt zurückfindet

London, die Stadt von Fish ’n‘ Chips und Pubs, von Regen und dem Big Ben und die Stadt der Musik und Mode. Hier setzt die Jugend, die es immer wieder in die Metropole zieht, Trends. Sie sind Exzentriker, stehen im Mittelpunkt des Interesses, aber scheren sich nicht um gesellschaftliche Konventionen. Sie machen klare Ansagen und geben die Richtung vor. Wir zeigen euch, wie die britischen Jugendkulturen der Teds, Mods und Punks bis heute den Stil in der Modewelt prägen.

Teds – der Rock ’n’ Roll als Protestbewegung

Die Teds entwickelten sich Anfang der 1950er Jahre und stempelten durch ihren vornehmen Stil den etablierten Mittelstand als Proletarier ab. Dabei eiferten sie einem großen Idol nach: Elvis Presley. Die Teddy Boys trugen lange Sakkos mit breitem Revers. Dazu kamen enge Skinny Hosen und Creepers. Die sogenannten „drapes“ gaben den Teds ihren Namen, denn ursprünglich waren diese langen Jacken unter dem britischen König Edward VII. populär. Der König wurde von seinen Freunden Ted genannt, weshalb die Jugendlichen später als Teds oder Teddy Boys verspottet wurden. In den 60er Jahren lösten neue Subkulturen die Teds ab, bis sie Anfang der 80er durch Teddy-Boy-Bands wie Crazy Cavan, Matchbox oder Stray Cats zu neuem Leben erwachten.

Mods – mit Scooter und Parka nach oben

Wegen ihrer Liebe zu aktueller Mode und neuer schwarzer Tanzmusik nannte man sie Modernists, kurz: Mods. Die jungen Männer waren Jugendliche der Arbeiterklasse und wollten Anfang der 60er Jahre ihre Herkunft hinter sich lassen. Ihr Ziel war der soziale Aufstieg, den sie durch einen anspruchsvollen Kleidungsstil darstellten. Sie trugen eng geschnittene italienische Maßanzüge, schmale Krawatten und teure Markenshirts. Ihr Erkennungsmerkmal: der Scooter. Zum Schutz der teuren Markenkleidung diente den Scooterboys der grüne Parka mit Kapuze. Schon Mitte der 60er, als die Bewegung den Mainstream erfasste, waren die Mods Geschichte. Aus ihnen gingen die Skinheads und die Anhänger der bis heute aktiven Northern-Soul-Szene hervor.

Punks – alles andere als Glamour

Mitte der 70er Jahre war vor allem in New York die blühende Zeit der Discowelle. In London formte sich gleichzeitig eine Gegenbewegung zum Glamour im Studio 54. Die Punks provozierten durch ihr Aussehen und legten, entgegen der öffentlichen Meinung, viel Wert auf ihr Äußeres. Schwarze Lederjacken und zerrissene Shirts mit Bandaufdruck oder provokanten Sprüchen prägten den Style. Sie bevorzugen Bondage-Hosen mit Riemen, Taschen und viele bunte Stoffe. All das bekamen sie in der von Malcolm McLaren and Vivienne Westwood geführten Boutique SEX in London. Heute finden sich Nieten und Stachelhalsbänder nicht nur in der Untergrundszene wieder. Spätestens seit Bekanntwerden der aufwirbelnden Marke Vetements unter dem Designer Demna Gvasalia haben sie den Status von Luxusgütern erreicht.

CG – CLUB of GENTS vereint Style der Mods und Sound des Brit Pop

Die Brand CG – CLUB of GENTS bringt den Style der Mods aus London in die Modewelt von heute. Die Authentizität der damaligen Jugendkultur, die Freiheit und der Dresscode, das alles dient als Inspiration für die Kollektionen der Marke. CG – CLUB of GENTS verbindet das Lebensgefühl der Mods mit dem Sound der 80er und frühen 90er. Das war die Zeit als aus den Clubs in London ein verschrobener Gitarrensound drang. Oasis, Blur und Fury in the Slaughterhouse bestimmten die Musikszene.

Unser Filmtipp zu dem Thema: Quadrophenia (1979)
Zur Musik von „The Who“ kämpfen Mitte der 60er Jahre Mods gegen Rocker.

Unser Styling Tipp zu dem Thema: Fish ’n‘ Popszene (2019)
CG – CLUB of GENTS bringt den Style der Mods zurück auf Londons Straßen.